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Wozu gibt es Tränen?

Ich hätte mir das ja auch anders gewünscht, aber ich musste heute zweimal groß, und das ist, was dabei herauskam.

Die sogenannte Eventregisseurin Susanne Kennedy hat ein Stück gemacht, es heißt „Women In Trouble“ und behauptet Dinge, die Susanne Kennedy von anderen sogenannten Eventregisseur*innen oder im Internet geklaut hat. Ein Beispiel: Wenn wir den Körper von allen Organen befreien würden, befreiten wir uns von allen Automatismen. Ein anderes Beispiel: Wenn man an der Wiederholung stirbt, ist es doch wiederum sie, die rettet und heilt. Beides stimmt, und das ist ein Text darüber, warum. Außerdem wünscht er allen, die das nicht so sehen oder die denken, was bei Susanne Kennedy oder Anton Artaud oder Gilles Deleuze oder im Internet passiert, sei ein Event, und deswegen den Saal verlassen haben, bevor sich die 18-Meter-Drehbühne in die andere Richtung gedreht hat, viel Spaß bei der einzigen Sache, die sie da draußen ohne Talent oder Arbeit oder Glück immer erfolgreich zustande kriegen werden: Die Wurst kommt auch ohne euch raus! Quasi: automatisch. Auch morgen wieder und übermorgen und überübermorgen. „Denkt mal drüber nach!“