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Es wär einmal

Wie man richtig wünschen könnte.

Wenn ich mir wünschen könnte, was ich wollte, und das dann auch noch wahr werden würde, so würde ich gar nicht wissen, was ich mir zuerst wünschen müsste. Wenn die Anzahl der Wünsche dann auch noch begrenzt wäre und der Wunsch nach mehr Wünschen absolut ausgeschlossen wäre, würde es herausfordern, herauszufinden, nach welcher Wichtigkeit Wünsche kategorisiert werden könnten oder müssten. Wenn so etwas möglich wäre. Wer würde denn solche Kriterien festlegen? Ich? Die anderen? Keine*r? Wir alle zusammen? Und wenn ja, wann sollten wir damit anfangen? Jetzt oder lieber nie? Eine solche Diskussion über die Wichtigkeit von Wünschen würde wohl vor allem ein Ergebnis haben: Kopfschmerzen. Nicht unbedingt angenehme Aussichten. Aber für den richtigen Wunsch könnte man diese Lästigkeit durchaus in Kauf nehmen. Aber was wäre denn ein richtiger Wunsch? Weltfrieden? Gleichheit für alle? Keine Angst vor nichts mehr haben zu müssen? Eins zu sein mit dem Universum? Immer die richtige Entscheidung treffen zu können, ohne sie treffen zu müssen? Quasi eine Win-win-Situation par excellence?